"Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer."

Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

reorga Risikomangement mit SharePoint

 

Risikomanagement wird als ein fortlaufender Prozess verstanden, in dem Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung kontinuierlich stattfinden. Im Kern geht es also um ein sich selbst über die Zeit verbesserndes System aus Ressourcen, Prozessen und Regeln, mit dem eine frühzeitige Erkennung, Systematisierung und einfache Meldung von Risiken ermöglicht wird. Auch die systematische Überwachung und Steuerung von Risikopräventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Fehlern, Schäden und Kosten aus inhärenten Risiken der Unternehmensbranche und der unternehmerischen Tätigkeit bilden den Kern eines Risikomanagements.

  • Workflowgestützte Identifikation von Risiken
  • Ansteuerung von Maßnahmen und Aktivitäten zur Risikoprävention
  • Erhöhung der Transparenz und Effizienz
  • Kosteneinsparungen von bis zu 70%
 

Risikomanagement mit Microsoft SharePoint

Risikomanagement mit System

QUAM ist bereits vielfach im Einsatz, um integrierte Managementsysteme von Unternehmen nutzerorientiert abzubilden und zu publizieren. Damit bietet es sich an, auch das Risikomanagement-System eines Unternehmens abzubilden. Für Unternehmen die ihr Qualitäts-Managementsystem nach der ISO 9001 zertifizieren lassen, wird das Risikomanagement zudem zukünftig Teil ihrer Betrachtung, da die revidierte Norm ISO 9001:2015 die Berücksichtigung des Risikomanagements fordert.

 

Risiken erkennen und Maßnahmen ansteuern

Microsoft SharePoint als Basis des QUAM eröffnet die Möglichkeit, das beschriebene Managementsystem nahtlos mit der Ausführungsebene zu verknüpfen, da SharePoint bereits im Wesentlichen alle notwendigen Funktionen mitbringt, um workflowgesteuert konkret erkannte Risiken und zu ihrer Bearbeitung definierte Maßnahmen in ein und demselben System zu handhaben:

- Aufbau eines Risikoatlas,

- Beschreibung von Risikomanagement-Rollen,

- Aufbau eines Regelkreises zur Handhabung erkannter Risiken:

- Identifikation von Risiken,

- Zuordnung von Verantwortungsträgern,

- Planung von Maßnahmen zur Klärung erkannter bzw. zur Prävention potentieller Risiken,

- Definition und Verfolgung von Kennzahlen.

 

Zur Meldung und Nachverfolgung von Risiken können SharePoint-basierte elektronische Formulare entworfen und verwendet werden, die entsprechend dem definierten Regelkreis des Risikoverfolgungssystems Folgeaktivitäten workflowgestützt anstoßen.

 

Mitarbeiter einbeziehen und die Flexibilität von SharePoint nutzen

Das Risikomanagementsystem baut auf eine vorhandene SharePoint-Infrastruktur auf und ist modular vielfältig erweiterbar. Hinzukommende Regularien und Managementhandbücher können mit geringem Aufwand und ohne technisches Know-how mit dem bestehenden Prozessmodell verknüpft werden. Konkrete, bisher nicht erfasste Risiken können einfach per Workflow in den Risikoatlas aufgenommen, kategorisiert und entsprechenden Schweregraden zugeordnet sowie revisionssicher mit Schwellwerten und standardisierten Maßnahmen versehen werden.

 

Alle Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Risiken zu melden. Diese werden über das System den dafür Verantwortlichen weitergeleitet und entsprechend dem Risikoregelkreis bearbeitet und überwacht. Geschäftspartner, wie Banken und Wirtschaftsprüfer, können über eine „externe Risikomanagementsystemsicht“ auf speziell definierte Bereiche zugreifen, ohne Einblick in sensible Datenbestände zu erhalten. Durch konsistente Betriebsabläufe und einer daran ausgerichteten Koordination der Risikomaßnahmenverfolgung können Transparenz und Effizienz deutlich erhöht werden. Dies führt zu Kosteneinsparungen von bis zu 70%, die durch Risiken verursacht werden, und zu organisatorischer Sicherheit im Umgang mit Risiken.